Pakt gegen das Internet

Die SZ mit einem grandios absurden Artikel: Pakt gegen die Internet-Giganten.

Wie sich die Telekom sich mit Firefox OS (!) vor Apple, Google und Samsung retten will.

Die Mobilfunkanbieter haben es satt, immer nur im Schatten der strahlenden Internetkonzerne zu stehen, immer nur der Klempner der Netze zu sein, derjenige, bei dem sich der Kunde beschwert, wenn das Youtube-Video auf dem Handy wackelt.

Bitte nichts gegen Klempner. Das Youtube-Video wackelt, weil sich die Telekom gegen das Peering sträubt und bei Google abkassieren will, anstatt ein guter Internet-Mitspieler zu sein.

Bei Firefox können sich die Mobilfunkanbieter selbst noch einbringen, um die Software beispielsweise etwas sicherer zu machen. Das gibt ihnen auch die Möglichkeit, wieder etwas näher ins Bewusstsein ihrer Kunden zu rücken

Diese Aussage kein Sinn.

Und wer nah am Kunden ist, der kann diesen dann irgendwann auch wieder zur Kasse bitten. Auch das ist wichtig für die Deutsche Telekom. Das Unternehmen steckt Milliarden in den Ausbau seiner Netze. Die enormen Gewinne aber aus all den Diensten, die landen im Silicon Valley.

Woher kenn ich den Spruch nur?

Denn an der offenen Software haben auch die Entwickler in den Forschungslaboren der Deutschen Telekom mitgearbeitet. Sie haben die Technik so angepasst, dass der Kurznachrichtendienst Joyn darauf gut läuft. Oder sich mit dem Smartphone auch bezahlen lässt. Es sind Dienste, die bislang erst wenige Menschen nutzen, aber von denen sich die Telekom das Geschäft der Zukunft erhofft.

Joyn! Die Zukunft der Telekom. Joyn!