Sofortige Rufnummernportierung

Nachdem meine letzte Portierung (selbstverschuldet) spektakulär schiefgelaufen ist, habe ich nachgelesen, wie es momentan funktionieren sollte.

Neu ist seit einigen Monaten: Man kann eine “sofortige” Portierung vorab beim ausgehenden Anbieter beauftragen.

Ein Beispiel: Ein T-Mobile iPhone 4S-Vertrag läuft noch bis Oktober 2013. Ich will aber jetzt schon mit meiner Nummer zu einem anderen Anbieter. Dazu müsste ich T-Mobile benachrichtigen, zum Beispiel gleich in meiner Kündigung, dass die Nummer zur Portierung freigegeben werden soll. Die Freigabe bleibt dann für 30 Tage aktiv.

Beim neuen Anbieter kann man am besten beim Abschluss des Vertrags die Portierung mit beauftragen. Der fragt bei der Telekom an, die gibt das OK, berechnet 25-30 Euro dafür und eines Nachts springt die Nummer auf den neuen Vertrag.

Die Telekom ist auf Nachfrage jetzt auch verpflichtet, dem Restvertrag eine neue Nummer zuzuweisen, damit man den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit auch weiter nutzen kann. Zahlen muss man ihn verständlicherweise auch bis zum Ende. Auch diese Ersatznummer kann am Ende der Laufzeit wieder auf einen anderen Anbieter portiert werden.
Um einen glatten Ablauf zu gewährleisten, sollte man wohl außerdem neben der Kündigung auch bei der Hotline nachfragen, ob alle Bits richtig geschaltet sind.

Die bisherigen Einschränkungen gelten weiter: Einige Anbieter weigern sich, Nummern auf bestehende Verträge zu portieren, und manche Angebote lassen sich untereinander nicht portieren, weil sie tatsächlich beim gleichen Unternehmen liegen.