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Telekom: Sind Bestandskunden betroffen? (Ja.)

Deutschland-Chef der Telekom in der Welt:

Bis 2018 wollen wir komplett auf IP-basierte Dienste umschalten … Wie einst bei der Umstellung von analogem C-Mobilfunk-Netz aufs digitale D-Netz wird 2018 niemand dem alten Netz hinterherweinen.

Auf der Telekom Wholesale-Website die Abschaltungspläne für das Analog- und ISDN-Telefonnetz (PSTN), und damit die “alte” DSL-Technik:

  • 1-2 Jahre Beibehaltung des PSTN
  • 1-2 Jahre Beginn Rückbau PSTN
  • 1-2 Jahre Aufhebung PSTN-ICAs (Interconnection-Anschluss in Analog/ISDN-Netze von anderen Anbietern)

Telekom-Sprecher dazu in der DRadio-Sendung: (ab 7:20)

… es ist richtig, dass wir bis 2018 auf IP umstellen wollen, weil IP deutliche Vorteile hat gegenüber der alten Technik. Ich kann aber jetzt noch nicht sagen, wie 2018 die AGB aussehen. … wenn ein Kunde auf einen IP-Anschluss wechselt, ist das ein neuer Vertrag, ja.

Timo Hetzel: Wenn er gewechselt wird, das ist der Punkt. Er hat ja keine Wahl.

Sprecher: Niemand wird gewechselt. Der Kunde entscheidet sich selbst, ob er seinen Vertrag wechselt oder eben nicht.

Sprich: Wenn er die Wahl hat zwischen Abschaltung der Leitung oder neuem Vertrag.

Die Telekom ist bereits dabei, alte Telefon- und ADSL-Anschlüsse (bis 6Mbit und ATM-Technik dahinter) abzuschalten.

QSC bestätigt: [Spätestens bis Ende 2016] ist das klassische Festnetz Geschichte.

Natürlich wird im Zuge der Umstellung auf die neuen Vermittlungsstellen die alte Technik zurückgebaut. Niemand kann mir erzählen, dass für Oma Erna noch ein Schaltkasten mit Relais-Vermittlungstechnik bei der Telekom steht, nur weil sie ihren Vertrag seit 1970 nicht angefasst hat.

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