Steve Jobs Confirmed the App Store Before the iPhone Launched

This video is from late May 2007, a month before the launch of the iPhone.

Buried in the Q&A section, there is this interesting statement about what would become the App Store. Starts at 49:50.

Question: Brian Dear from Eventful. Steve, all indications so far are that the iPhone is like you say, a beautiful piece of software wrapped in a beautiful piece of hardware.

Steve: Oh, thanks.

Brian Dear: And the fact that it’s running on OS X is a fantastic development. I think I would speak for many developers, perhaps thousands of independent developers who would love to write apps for that platform ’cause I believe it’s gonna be a tremendous platform for the future. But the indications are so far that it’s closed. If you could comment on that, and do you see it opening up for developers in the future?

Steve: Sure, it’s a good question. This is a very important trade off between security and openness, right? And what we want is: we want both. We wanna have our cake and eat it too. And so we’re working through a way… we’ve got some pretty good ideas that we’re working through. And I think some time later this year we will find a way to do that, because that is our intent.

Walt Mossberg: Find a way to open it up so that third party developers…

Steve: Find a way to let third parties write apps and still preserve the security.

Walt: But at the start until you get that in place…

Steve: Find a way… we can’t compromise the security of the phone. This is something that you have to…

Walt: Is this a network issue, is this an AT&T issue? What, when you say the security of the phone?

Steve: You know, I won’t mention names, but I’ve used, we’ve all used a lot of smart phones that crash more than once a day, and with the number of third party apps you put on them, the more they crash. And we don’t… we’re gonna… nobody’s perfect, but we’d sure would like our phone not to crash once a day or more. And so: We would like to solve this problem. I think we’re going down some really good avenues to do it. If you could just be a little more patient with us I think everyone can get what they want.

The question is about native apps like on OS X, and Steve confirms that they’re working on it, and that they want to lock down the platform.

At the WWDC Keynote in June 2007, just a few days later, at the end of the Mac-centric keynote, Steve did the spiel about the “Sweet Solution” for developers on iPhone, HTML Webapps in Safari. Starts at 1:13:20.

The real SDK wasn’t finished, and Steve’s slide says, there is no SDK, spinning it as something good.

Forstall even admits at the end of his demo that they had to look for some kind of a developer story for WWDC, while they were secretly already working on the real App Store that would launch one year later in the summer of 2008.

I think this shows that the narrative that Steve had to get convinced to let third party developers make apps very late in the game, and that the iPhone OS SDK and the App Store were not planned from the start, is wrong. The “Sweet Solution” was a classic RDF by Steve. The SDK simply wasn’t ready for the launch in 2007.

IT für bewegte Bilder

Wir haben in der Sondersendung Bits und so #503 (A Tape a Day) ausführlich über digitales Video gesprochen. Die Sendung gibt in rund drei Stunden einen Überblick über Soft- und Hardware für digitale Videoproduktion und spricht einige der Schwierigkeiten und Lösungsansätze und Workflows an.

Ich möchte hier nochmal einen Teilaspekt ansprechen, der auch in der Sendung kurz genannt wird, aber vielleicht zu kurz gekommen ist:

Ich glaube, an der Schnittstelle zwischen der Videoproduktion und der IT existiert eine interessante Unterversorgung. Die Systeme sind nicht mehr schwarze, unveränderbare Kisten von Sony, sondern lassen sich in größere IT-Umgebungen einbinden.

Es gibt viele Beispiele von erfolgreichen Firmen, die die Reibung an diesen Grenzen reduziert haben. Im Consumerbereich offensichtlich YouTube, Periscope oder Snapchat, die den Zugang zur Videodistribution erheblich vereinfacht haben und damit einer breiten Masse zugänglich gemacht haben.

Im B2B-Umfeld gibt es eine Anzahl von Firmen, die mit mehr oder weniger simplen Anwendungen erfolgreich sind. Einige nicht zwangsläufig repräsentative Beispiele:

  • SnappyTV ermöglicht das einfache Teilen von Ausschnitten von eigenem Bewegtbild auf sozialen Medien. Knapp $3M Finanzierung, von Twitter aufgekauft.
  • Bitmovin ist ein Wolkenservice, der Video in streambare Formate reenkodiert. Praktisch unabhängig von der Menge und Länge ist das Video in 10 Minuten verarbeitet. $10M Finanzierung.
  • Kasper Skaarhoj baut Control Surface Hardware für die Videoproduktion.
  • LiveU scheint Videozuspielung, traditionell über Satellit, erfolgreich auf (drahtlose) IP-Netze umgebogen zu haben.

Fast alle großen Cloud-Anbieter (AWS, Google, Azure etc.) haben eigene Videoangebote von der Stange, die mit etwas mehr Verpackung für Endanwender großen Mehrwert leisten können. Und natürlich die skalierbaren Kapazitäten, die man selbst wie gewünscht programmieren kann.

Das geht bis zu für ITler trivialen Kleinigkeiten: Nils hat in der Sendung ein kleines Tool angesprochen, das “nur” die Einstellungsdateien der Videoschnittsoftware umsortiert. Das ihm unendlich viele Kopfschmerzen und Zeit einspart und damit auch Geld wert wäre.

Ich kenne ein Einmann-Projekt für professionelle Weiterbildung per Videostream in einem winzigen vertikalen Markt.

Weitere Ideen:

  • Gyroskopie für nachträgliche Bildstabilisierung, wie bei Hyperlapse
  • AI-unterstützte Untertitel und Timing von Transkripten, wie bei YouTube
  • Datenbank-gestützte, kollaborative Verwaltung von Einblendungen
  • Automatisierte Aufzeichnung und Verteilung von Konferenzen/Meetings, wie bei Apples eingestelltem Podcast Producer
  • Irgendwas mit VR™
  • Asset Management, Anbindung an die XML-Formate der NLEs
  • Versionierung von Projektdaten
  • Skype TX ohne Skype, Videokonferenz, WebRTC zu SDI und umgekehrt

Oder etwas allgemeiner formuliert: Videoproduzenten und -verarbeiter brauchen einen Nerd im Schrank. Nicht, dass dort nichts passieren würde, aber ich glaube, es gibt Luft nach oben. Sobald die Anforderungen der Videoproduktion an Grenzen stoßen, lässt sich sehr wahrscheinlich eine Lösung in Software dafür finden.

Ich habe in den letzten Jahren rund 800 Stunden Live-on-Tape Video produziert. Das wäre ohne die entsprechende selbst entwickelte Software zur Automatisierung so nicht möglich gewesen.

Wer als Informatiker seine nächste Aufgabe sucht, oder als Videomensch seine tagtäglichen Probleme gelöst sehen möchte, sollte möglicherweise mal miteinander sprechen.

Wer interessante Projekte in diesem Umfeld für mich hat, darf sich auch gerne bei mir melden.

Dude, Where’s My Phone?

Über die Feiertage wurde mir diese Geschichte erzählt, ich fasse zusammen:

Herr S. verliert Anfang Dezember sein Smartphone. Er ruft die Hotline seines Providers an, die SIM muss gesperrt werden. Er fragt außerdem, ob er ein neues Smartphone in seinen 20 Monate alten Vertrag bekommen kann, den er eigentlich gerade kündigen wollte. Das Angebot, das er dann leider angenommen hat:

  • Vorzeitig neues Smartphone: 15 Euro Gebühr pro Monat = 60 Euro
  • Samsung Galaxy S6, ein zwei Jahre altes Modell, Neupreis aktuell 400 Euro für 150 Euro
  • Und die Vertragsverlängerung für einen 50 Euro-Vertrag mit 1GB Datenvolumen

Macht über die zwei Jahre rund 1400 Euro.

Für 1100 Euro hätte er auch ein brandneues Galaxy S7 und den gleichen teuren Vertrag bekommen können. Oder ein Pixel XL, oder ein iPhone 7.

Wäre er stattdessen in den nächsten Laden des gleichen Anbieters gegangen und hätte eine Prepaid-SIM und das gleiche Galaxy S6 gekauft, wären es 760 Euro geworden.

Hätte er mich gefragt, hätte ich ihm ein brauchbares Smartphone und eine Prepaid-SIM für weniger als 400 Euro über zwei Jahre finden können.

Wie man es dreht und wendet, der eine Anruf in der Alter-wo-ist-mein-Handy-Panik hat ihn rund 300 bis 1000 Euro zu viel gekostet, die er sich nicht leisten kann, im Wesentlichen für etwas WhatsApp und Facebook, auf einem alten Smartphone-Modell. Für einen Widerruf war es schon zu spät.

Macht nicht den gleichen Fehler, und nutzt die Gelegenheit, eure Verwandten zu warnen: Wenn das Handy verloren geht oder gestohlen wird, lasst euch nicht von der Hotline zu einer Verlängerung überreden. Erst recht, wenn das Geld knapp ist. Im Aldi stehen zur Not Smartphone-ähnliche Geräte für unter 100 Euro in der Vitrine.