Prepaid-Kreditkarte an der Tanke

Wirecard hat einige interessante Produkte im elektronischen Zahlungsmarkt, wir hatten hier schon über die NFC-Karten bei Vodafone gesprochen und bei Bits und so über Boon, eine NFC-Wallet für Android.

Jetzt gibt es ein neues Angebot, das v.a. die Tankstellen- und Kiosk-Infrastruktur via Lekkerland für den Vertrieb nutzt. Sprich: An der Wand aus iTunes- und Prepaid-Aufladekarten hängt auch ein Päckchen mit einer Prepaid-Kreditkarte.

Der Name ist maximal generisch: mycard2go.

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“Anonym” kann die Karte einmalig maximal mit 100 Euro aufgeladen werden, bei einem Kartenpreis von 9,95 Euro also effektiv mit einer Gebühr von mindestens 10%. Das ist teuer, kann aber den Unterschied machen, ob man seine AWS-Rechnung doch noch bezahlt bekommt oder nicht, wenn die Hausbank Unfug gebaut hat. Die anonyme Nutzung ist nur so anonym wie die Mobilfunknummer, mit der man die Karte aktivieren muss.

Durchläuft man den Legitimierungsprozess, steigen die Limits an und Wiederaufladenden werden möglich. Auf der Karte aufgedruckt ist “MY CARD” als Kartenhalter.

Die Gebühren sind nicht besonders günstig mit 4% für die Bareinzahlung an der Tanke und 1 Euro für eine Aufladung per Überweisung. Die Jahresgebühr für nicht-anonyme Karten liegt bei 9,95 Euro.

Die Dienstleistung ist sicherlich nicht geschenkt, aber auch weit entfernt von den Kreditfallen von vermeintlich “gebührenfreien” Karten, die ansonsten gerne im Netz angeboten werden. Der Haken dort ist in der Regel ein sehr enges Zeitfenster, in dem die Rechnung beglichen werden muss, ansonsten fallen enorme Zinsen an.

Ich sage nicht, dass das die ideale Karte für jeden ist, oder würde eine Empfehlung dafür aussprechen. Interessant ist der Vertriebsweg allerdings allemal, und kann als Backup für Reisen oder als Alternative für Bareinzahlungen zur Bankfiliale genutzt werden. Außerdem kann eine wortwörtliche Prepaid-Karte auch als Taschengeldkasse oder Tankkarte eingesetzt werden.

Als Zahlungsmechanismen bietet die Karte VISA und V-Pay an, und sollte damit an relativ vielen POS akzeptiert werden, auch dort, wo bisher nur die “EC”-Karte angenommen wurde. Das ist aber noch ein anderes Fass, das demnächst in Deutschland aufgemacht werden könnte.

Disclaimer: Wirecard ist u.a. im Bus-Tassenshop als Dienstleister zur Kreditkarten zwischengeschaltet. Paymill ist mein direkter Vertragspartner dafür (und gerade in Insolvenz gegangen, uh-oh).

How to Install Old Software Packages on New Versions of OS X

Just like Windows version checks could have got hung up on checking Windows 95 and 98 with “9*”, Mac installers can hang on a check like this with the minor version number rolling over to 10 or more.

The installer package for my Blackmagic Design ATEM TV Studio contains this buggy version check in the Distribution file:

<script>function pm_volume_check() {
if(!(my.target.systemVersion.ProductVersion >= '10.6')) {
my.result.title = 'Failure';
my.result.message = 'Only target volumes containing Mac OS X 10.6 or later are supported.';
my.result.type = 'Fatal';
return false;
}
return true;
}
function pm_install_check() {
if(!(system.version.ProductVersion >= '10.6')) {
my.result.title = 'Mac OS X 10.6 or Later Required';
my.result.message = 'This installer requires Mac OS X 10.6 or later to run.';
my.result.type = 'Fatal';
return false;
}
return true;
}
</script>

Expand the package with this command:

pkgutil --expand Blackmagic\ ATEM\ Switchers\ Installer\ 4.2.pkg bm

Edit the script to just always return true to skip the check

<script>function pm_volume_check() {
return true;
}
function pm_install_check() {
return true;
}
</script>

Then repackage the installer like this

pkgutil --flatten bm Blackmagic\ ATEM\ Switchers\ Installer\ 4.2-fixed.pkg

Obviously, this won’t help if the software is actually incompatible with your OS version, and in a worst case scenario, could do some actual damage, but in my case, the software runs just fine on El Capitan. So, use this at your own risk.