Corporate MasterCard der Fidor Bank

Mit der Gründung einer GmbH kommt dem unbedarften Firmengründer in Deutschland eine Papierflut entgegen, die sich gewaschen hat. Neben der Strafgebühr des Notars zwingt die Bilanzierungspflicht den aufstrebenden Unternehmer in die Fänge von mehr oder weniger inkompetenten Steuerberatern, die CSV-Dateien nicht von Lochkarten unterscheiden können. Das allerletzte, was man da noch gebrauchen kann, ist die Hausbank, die sich maximal querstellt, wenn man ein Firmenkonto eröffnen möchte.

In meinem Fall war das 2008/2009 die HypoVereinsbank, bei der ich seit den frühen 1980ern Kunde war. Ich war dort so lange Kunde, dass die Bank damals noch Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank hieß. Mit hochgezogenen Augenbrauen bekam von meinem Berater zu hören, dass das nicht so einfach sei mit einem Geschäftskonto, gerade bei einer GmbH, bei der es im Zweifelsfall ja nichts zu holen gäbe. Und das mit der Kreditkarte wäre ja praktisch unmöglich. Ich schlug vor, die Kreditkarte als Debitkarte einzurichten, damit ich meine Rechnungen bei Amazon S3 bezahlen kann. Das war nicht möglich. Die einzige Möglichkeit, die nach Rücksprache mit dem Chef gefunden werden konnte, war, ein Festgeldkonto als Absicherung einzurichten. Und damit das Risiko für die Bank nicht zu hoch wird, wurde das Limit auf 500 Euro festgesetzt. Das reicht für übersichtliche AWS-Rechnungen, aber z.B. nie für Hardware-Käufe bei Apple. Auf meine Beschwerde gab es von der “Kundendialog”-Abteilung eine Tafel Milka und natürlich keine Änderung an dieser peinlichen Regelung.

Vor einiger Zeit bin ich auf die Fidor-Bank gestoßen, deren Social-Ambitionen ich nicht recht verstehen kann. Aber: Das Geschäftskonto für digitale Firmen deckt einen Großteil der Bedürfnisse ab. Und, was neu ist, jetzt auch mit einer Kreditkarte, die ungefähr alles richtig macht, was alle anderen Banken seit 20 Jahren verschlafen haben.

Die Aktivierung: Online, zweistufig via CVC2 und mTAN.

Die PIN: wird nicht in einem separaten Brief verschickt, sondern kann immer wieder (!) online angefordert werden, ebenfalls mit einer mTAN. Das mTAN-System ist wohl insbesondere auf Android-Telefonen anfällig für Schadsoftware, aber für diesen Anwendungsfall hinreichend geeignet, um Papier zu vermeiden.

Fidor_Bank1

Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass die Fidor-Bank die Daten, die bei anderen Banken oft nur über die Hotline zu erfahren sind oder sich nur nach großem Gebettel modifizieren lassen, selbst online editieren lässt:

  • Die reservierten Transaktionen werden angezeigt und per Email benachrichtigt!
  • Die Karte läuft gegen das Guthaben des eigenen Kontos, und die Limits sind jederzeit online editierbar.

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Das Motiv der Karte finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wie ich vom Twitter (!)-Account der Bank an einem Sonntag (!) erfahren habe, sind keine weiteren Motive für die Karte geplant. Die Karte selbst ist untypisch für Kreditkarten nicht geprägt, sondern aus einem mehrschichtigen Kunststoff gefräst, wie ein Klingelschild. Und damit endgültig nicht mehr für den Offline-Einsatz mit Kohlepapier geeignet. Gut so. Die HypoVereinsbank darf gerne ihre Filialen schließen, die Karte und hoffentlich bald auch das Girokonto können weg.

Endlich Auphonic Freemium

Auphonic, der eierlegende Pezibär der Audiolevelingsoftware von Georg Holzmann und Co hat heute sein Bezahlmodell vorgestellt. Bisher gab es den Webservice gratis und den Desktop-Client für eine einmalige Lizenzgebühr von 69 bzw 299 Euro.

Am Desktop-Client ändert sich heute nichts, der kostenlose Webservice wird aber auf 2 Stunden Input pro Monat beschränkt, wer mehr braucht, zahlt zwischen 1,80 und 0,69 Euro netto pro Stunde Input.

Endlich!

Ich hole mal etwas aus, warum das wichtig ist:

Ein Argument, das heute und auch in anderen Zusammenhängen herumgereicht wird, ist, es ginge um die Finanzierung der Server. Das ist aber sicherlich nur ein kleiner Teil der Kosten: Server, die man heute virtuell in der Wolke je nach Last hoch- und herrunterfahren kann, lassen sich extrem kostengünstig bereitstellen. Ich weiß nicht, wie viel Material Auphonic parallel zu bearbeiten hat, aber v.a. was den Traffic angeht, sollten die üblichen Standardpakete, v.a. bei physikalischer Hardware, einen Großteil der Ansprüche günstig abdecken. Die Rechenzeit, die man auch im Desktopclient beobachten kann, ist zwar nicht unerheblich, aber auf moderner Hardware auch in einem Bruchteil der Echtzeit zu bewerkstelligen. Das Processing läuft dort in einem einzelnen Thread, d.h. auf einer einzelnen Maschine mit mehreren CPU-Kernen lassen sich viele Produktionen parallel rechnen. Oder sie müssten sich eben in eine Warteschlange einreihen.

Wichtiger ist: ohne nähere Informationen darüber zu haben, gehe ich davon aus, dass Auphonic ein echter Vollzeitjob für Georg ist. Sein Know-How für die Audioverarbeitung ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal. Aber das alleine wäre noch in der Abteilung: nette akademische Idee, aber ohne die Umsetzung nichts wert. Wer sich das übrigens als Hardware ins Rack schrauben will, findet bei Orban einen Optimod für ca. 5000$, der etwas ähnliches versucht.

Dazu kommt eine zuverlässig funktionierende Webapp samt API, die einen wichtigen Teil und unglaublich drögen und fehleranfälligen Teil des Podcast-Workflows mit Encoding und Metadaten-Einbettung und Deployment abbildet. Und mit dieser Kombination aus Nachbearbeitung und Dateikram steht Auphonic völlig alleine da in der Dienstelandschaft. Und der Dienst wird fortwährend weiterentwickelt, zuletzt mit der Multitrack-Beta.

Nachhaltigkeit ist ein unhandliches deutsches Wort. Sustainability sagt besser, was es meint: Aufrechterhaltbarkeit.

Und das macht eben den Unterschied zwischen einer risikokapitalfinanzierten Bude aus, bei der man nur die Frage stellen muss, wieviel Phantasiegeld noch zum Verbrennen zur Verfügung steht, bis Gründer und Investoren nach einer Übernahme ausbezahlt werden oder die Bude eingestampft wird.

Wenn wir wollen, dass sich viele Podcasts gut anhören, dass dieses Angebot genutzt werden kann und weiter besteht, muss es sich selbst tragen. Die Alternative wäre früher oder später, dass der Dienst eingestellt werden müsste, weil er sich nicht trägt. Oder an jemanden wie Soundcloud verkauft wird und damit wieder im Phantasiegeldland mitschwimmt.

Wer muss es also bezahlen? Diejenigen, die den Service nutzen, die Podcaster. Die fertigen Mediendateien werden millionenfach an die Hörer verteilt. Und da macht es im Zweifelsfall den Unterschied zwischen einem glücklichen treuen Abonnenten und einem verlorenen Hörer aus, wenn er in einem lauten Flugzeug nichts versteht.

Bei echten Startups muss man fragen, ob die Idee und Umsetzung so gut sind und der Gründer so viel Herzblut hineinstecken kann und will, dass er das dauerhaft weiterentwickeln will, dass er es zu seinem Vollzeitjob macht. Also muss der Webservice fortlaufend finanziert werden, und weil die Zielgruppe so klein ist, muss der Desktop-Client einen normalen Preis für professionelle Software haben.

Deswegen: Endlich. Die Zukunft für Auphonic sieht für mich jetzt aufrechterhaltbar aus, und das freut mich.

Welche exakte Zahl neben dem Eurozeichen steht, ist übrigens auch kein wirklicher Diskussionspunkt. Ich finde die Preise erstens völlig in Ordnung, und zweitens hat sich Auphonic sicherlich gut überlegt, wie viele Benutzer vermutlich zu Kunden werden, wie viel Vollzeitgehalt, externe Kosten und der Betrieb des Dienstes ausmachen und ist darüber auf diesen Preis gekommen. Und nach oben ist immer Luft.

Am Rande zum Preismodell: ich finde es noch ein klein wenig unrund, weil relativ kompliziert oder zumindest etwas kompliziert präsentiert. Allgemein gesprochen sollte so ein Modell eher einfach gehalten sein. Andererseits: wer stundenweise Audio produziert, sollte eigentlich auch die Tabelle mental erfassen können. Alternative Preismodelle wären auch denkbar gewesen, von Pay-what-you-want über Crowdfunding bis zum Einheitspreis, aber auch das ist eine Entscheidung des Anbieters.

Transparenzdings: Den Desktop-Client habe ich nach der Betaphase gratis bekommen, werde mir jetzt aber ein Abo für den Webservice shoppen. Shut up and take my money.

DHL Paketkasten-Schloss

Ich hebe mir das hier einfach mal auf. Nur für den Fall… ihr wisst schon.

In Wien hat man ein ähnliches System für die Haustüren eingeführt, damit der Postbote und Kaminkehrer in den Hausflur kommen können. Das war auch sicher, bis jemand nachgesehen hat:

dhl-paketkasten

Die Deutsche Datenautobahn

Ich war diese Woche auf die #next14 in Berlin eingeladen, von den freundlichen Damen und Herren des t3n-Magazins.

Ich sagte dort zu unserer Zukunft:

Die digitale Wirtschaft ist erpressbar durch die Netzbetreiber. Und die digitalen Inhalte, die wir verkaufen, werden sowohl auf Server- als auch auf Kundenseite teilweise künstlich, teilweise durch schlechten oder künstlich unterdrückten Ausbau ausgebremst. …

t3n 100: 13 Thesen zur Zukunft der deutschen Digitalwirtschaft [#NEXT14]

Ich will das an meinem konkreten Beispiel ausführen: Meine Bits und so-Server stehen derzeit bei Hetzner in Falkenberg. Die Anbindung an das wichtige Telekom-Kunden-Netz läuft oftmals über Level 3. Die gefühlte Verbindungsqualität (Latenz im ssh-Terminal und bei Voip-Anwendungen) und der Datendurchsatz bei größeren Downloads ist in den letzten Monaten spürbar nach unten gegangen, bis hin zur Unbenutzbarkeit. Das liegt nicht an den Servern, und nicht nur an der Netzwerkkapazität bei Hetzner, sondern augenscheinlich an der fehlenden Leitungskapazität zwischen Level 3 und der Telekom. Ein Traceroute- oder mtr-Log bestätigt das in den Abendstunden eindrucksvoll.

Indirekt bestätigt Level 3 diesen Eindruck mit der Meldung, große, aber nicht näher genannte europäische ISPs würden beim Peering absichtlich die Bandbreite knapp halten. Cogent, ein weiterer großer Datenautobahnmeister, hat schon 2009 die Telekom ausdrücklich als Problembären genannt.

Anekdoten zufolge geht das Spiel bei einem mittleren Anbieter wie Hetzner dann so: Die Telekom bietet den Anschluss an das Netz an, allerdings nicht an einem der günstigen DE-CIX-Knotenpunkte, sondern in einem oder mehreren Telekomknoten mit Premium-Preisen auf der grünen Wiese. Und die Glasfaser dorthin wird exklusiv von T-Systems vermietet.

Hetzner steht also vor der Wahl: Leben wir mit den überlasteten Leitungen oder lassen wir uns erpressen? Oder verlieren wir unsere Kunden? Mein nächster Schritt wird nämlich sein, meinen Traffic über andere Leitungen ins Netz zu schicken, die besser an die Telekom angebunden sind. Die Kunden sitzen nämlich am anderen Ende des güldenen Telekom-Kabels und ich muss sie erreichen können.

Auf der #next14 wurde auch Innenminister Thomas de Maizière dazu gefragt, wie es denn um die deutsche Datenautobahn bestellt sei, und ob wir nicht den Betrieb der großen Datenleitungen zurück in Bundeshand geben müssten, um die Netzneutralität zu sichern. Die sinngemäßen Statements dazu waren (in gebrochenem Englisch): Netzneutralität ist eine feine Sache, findet die Regierung, aber für die deutsche Datenautobahn ist es schon zu spät, nach der Postprivatisierung. Ich reiche hier das Video nach, sobald es erscheint.

Vodafone hat sich gerade bei Kabel Deutschland eingekauft. Damit hat sich jetzt auch hier der Interessenkonflikt verschärft: Möchte mir Vodafone einfach nur ein Kabel mit beliebigen Bits von der Datenautobahn vermieten, oder wäre es nicht doch profitabler, mir ein schickes Abo in der hauseigenen Videothek anzudrehen?

Die Marschrichtung scheint auch unter dem neuen Telekom-Chef Timotheus Höttges unverändert zu bleiben, nur falls sich da jemand nach dem Abgang von Obermann Hoffnungen gemacht hatte. Die Netzneutralitätsdebatte betrifft eben nicht nur YouTube und große VoD-Dienste wie Maxdome, iTunes und Watchever, sondern auch die kleinen Nischenanbieter wie mich.

Und am anderen Ende der Leitung wiederholt sich die Debatte mit leicht veränderten Parametern in Sachen Glasfaser- und DSL-Ausbau, “Flatrates”, gedrosselten Anschlüssen etc.

HDMI Grabber: Terratec Grabster Extreme HD

When doing a show, I usually like to record multiple copies of audio and video to make sure nothing gets lost. I have the master signal record to SSD on a Hyperdeck, a secondary H.264 stream goes to a Mac over USB from the TV Studio, audio goes to a dedicated Edirol R4 via SPDIF. One more copy wouldn’t hurt, right?

I tried the Elgato Game Capture HD, which also needs a Mac/PC to record to. In general, this works great, but the client software is a little too heavy performance-wise and cannot be automated as far as I can see. For live applications (except in some countries that are stuck in stone-age) the interface to Flash Media Servers is really great though.

Terratec provided me with a review unit of the recently announced Grabster Extreme HD which performs the same basic function, recording HD video as H264, but in a standalone device. You simply plug in a USB key and HDMI or analog component and hit record. In theory.

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The only UI are two sets of LEDs: Sync of HDMI or Analog signal, and 720 or 1080 resolution.

When inserting a USB key formatted as FAT32, the record button will blink green until it’s ready to record. When lit green continuously, you can press the button to start recording. The button will turn red until pressed again to stop the recording. Then it will flash red until the buffer is flushed to disk and it’s safe to eject.

Software

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Additional settings, such as time and date, recording bitrate and volume level of the mic input can only be set by a piece of Windows software, which the manual refers to as the “driver”. It seems to be coming straight from the silicon vendor, installs a shady-looking .exe with the stock MFC icon to the Desktop. The capture chip appears to be a IT9910 HD from ITE Tech

Changing settings repeatedly didn’t work, or it would reset to the default values after reconnecting the unit.

The actual driver isn’t signed, therefore yields a Windows Logo noncompliance warning, and needs frequent reinstallations when plugging in the device.

Video

Getting a sync to the HDMI input yields inconsistent results. When daisy-chaining the Grabster, neither it nor the display behind it would recognise the signal. When putting it behind a HDMI splitter, it would sync until adding another display to the splitter, resulting in a loss of sync in the Grabster and the display. Inserting a Dr. HDMI to force everyone involved to 720p50 helps, but adds another $100 to the setup. Admittedly, this is hard to get right, and the Grabster unfortunately fails.

At first glance video quality appears to be decent, when recording at a relatively high bitrate (9Mbit/s), the default is 16Mbit/s.

Unfortunately, the signal for some reason gets a ride through the Gamma Ray Tube. Left is the reference recording, right is Terratec. Turn contrast to 11.

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Audio

Audio is captured as stereo at 48kHz, encoded as AAC at 192kbit/s. The resulting perceived quality is abysmal. Additionally, a ~4db gain is applied to the audio, which of course leads to clipping very easily.

Audio also is delayed by approximately 140ms, which is way beyond the recommended -15/+45 ms value.

Top is Terratec, bottom is reference, with video in sync. Note the 140ms offset and clipping in the top track.

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First is reference, second is the Terratec.

You Had One Job

The device should grab video and audio as provided by the source signal and encode it to H264 on disk.

Audio sounds horrible and distorted, the video signal is all over the place, clipping in the lights, underexposed in the shadows. The driver is a Windows XP-era relic and doesn’t even work right on Windows XP. Why on earth would you design a stand-alone device to be dependent on a PC?

So clearly, this device doesn’t even cater to the most basic professional requirements. Even as a crash recording, the backup of the backup, the Terratec Grabster is of highly dubious value and would require lots of work restoring image and audio to acceptable levels, if at all possible.

But consider this: An additional label on top of the shrink-wrap was added to the packaging: “Records video cassettes on a USB stick or hard-disk – without PC!”

terratec-box

Use this box to digitise your precious analog videos? I’d rather not.

Alternatives

I haven’t tested any other consumer-grade stand-alone devices.

When using a Mac though, for SD content consider the Elgato Video Capture (~$80, amazon.com / amazon.de) and for HD content look at the Elgato Game Capture HD (~$150, amazon.com / amazon.de). The Game Capture HD also supports Analog Component in HD, for grabbing video off a PS3.
If you’re on a newer Mac with Thunderbolt and don’t need analog video, consider the Blackmagic Mini Recorder (~$150 + $30 cable, amazon.com / amazon.de)

Blackmagic MultiDock Thunderbolt 2 SATA Dock

As predicted, Blackmagic just updated the MultiDock to Thunderbolt 2 and SATA III.

Blackmagic-MultiDock

At $600, it’s a very affordable competitor to other Thunderbolt storage adapters, providing 4 SATA III 2.5″ slots and a daisy-chainable Thunderbolt 2 interface.

This should enable you to run 4 SSDs in stripe mode to fully saturate 20Gbit/s (2.5GByte/s!) on Thunderbolt. Something like 4TBs of storage including the dock would cost you around $2000. Can’t wait to get my hands on one.

It also gives you the flexibility to ingest a HyperDeck recording from one slot to a software raid on the remaining 3 slots.

Larry Jordan correctly points this out: Thunderbolt has long outrun the transfer speeds of spinning hard drives. Spinning 3.5″ disks deliver around 120MB/s. If you stripe four of them, this would give you about 500MB/s of transfer speed. If you go for a larger 8 disk unit, this would max out at about 920MB/s.

So now the tradeoff is storage size vs speed vs price vs weight vs dimensions. Choose what fits your needs best. Granted, the MultiDock really belongs in a rack and will look a little odd sitting next to your shiny new Mac Pro on the desk.

As the new MultiDock also supports daisy chaining up to 6 MultiDocks, you can get a setup with up to 24TBs of storage at 20Gbit/s for “just” $12k (cables not included).

Another first notable first in (my) zoo of Blackmagic devices: the power supply is built in and doesn’t take up precious space on the bottom of the rack and on the power strip.

Thunderbolt / SATA-SSD Adapters

hyperdeckstudio

I use a Blackmagic Hyperdeck to record ProRes video to SATA SSDs and was looking for Thunderbolt adapters to ingest the files into FCPX.

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blackmagicmultidock
The obvious choice is the Blackmagic Multidock, which comes with 4 SATA II slots at 3GBit/s and one Thunderbolt 1 port. It’s around $500 and delivers a combined read/write rate of up to 10Gbit (out of theoretically available 12Gbit) on all ports simultaneously. Not bad at all, but my guess is that a Thunderbolt 2 / SATA III version with 20Gbit (out of 24) should be just around the corner, possibly at NAB in April.

Update 2014-03-19: It’s available now in a Thunderbolt 2 version!

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Another choice is the Seagate GoFlex series of products. But I wish everyone good luck finding out specs and availability for the multitude of different models, in 3.5″, 2.5″ with and without included hard drives. I gave up.

Don’t buy it anywhere. They don’t want you to.


eSATAHub_TB
The third candidate is the LaCie eSATA Hub with two eSATA II ports and two Thunderbolt 1 ports to daisy-chain it. Again, I’d love to see an updated version of this with (e)SATA III and/or Thunderbolt 2. This wouldn’t profit as much from Thunderbolt 2 as the Multidock, but it could squeeze out 2 extra Gbit/s at the top end. At under $200, this would have been my first choice, if I wasn’t waiting for a new Multidock and I wouldn’t have discovered the Delock adapter.

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delock
The only readily available adapter I could find that has a SATA III port is the Delock 61971, a sorry little generic aluminium box. One drawback besides looks and mechanical stability: despite the minute size it requires an external 12V power adapter. On Mac OS, it just works. Windows users get a Mini CD with a driver. Data transfer rates on an Sandisk Extreme and an Intel 335 SSD are way under their respective data sheet specs, but close enough to 3GBit/s. It’s currently priced at about $100.

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Update: New version with closed case now on amazon.com / amazon.de

The device appears on the Thunderbolt bus:

61971:

  Vendor Name:	Delock
  Device Name:	61971
  Vendor ID:	0x52
  Device ID:	0x6
  Device Revision:	0x1
  UID:	0x000000000
  Route String:	3
  Firmware Version:	7,2
  Port (Upstream):
  Status:	Device connected
  Link Status:	0x2
  Port Micro Firmware Version:	2.0.7
  Cable Firmware Version:	0.1.24

and an SSD connected to it will appear under the Thunderbolt AHCI Controller

Thunderbolt AHCI Controller:

  Vendor:	Thunderbolt
  Product:	AHCI Controller
  Link Speed:	6 Gigabit
  Negotiated Link Speed:	6 Gigabit
  Physical Interconnect:	SATA
  Description:	AHCI Version 1.20 Supported

INTEL SSDSC2CT240A4:

  Capacity:	240,06 GB (240.057.409.536 bytes)
  Model:	INTEL SSDSC2CT240A4                     
  Revision:	335t    
  Serial Number:	###  
  Native Command Queuing:	Yes
  Queue Depth:	32
  Removable Media:	Yes
  Detachable Drive:	No
  BSD Name:	disk1
  Medium Type:	Solid State
  TRIM Support:	No
  Partition Map Type:	GPT (GUID Partition Table)
  S.M.A.R.T. status:	Verified

Performance in FCPX looks promising as well: With ProRes 422 720p50 footage on the external SSD, rendering and transcoding a 3 hour program to ProRes 422 720p25 to the internal SSD on a current MacBook Pro takes just under 20 minutes.

YouTube: Your videos will process faster if you encode into a streamable file format.

When uploading long-form video to YouTube, I always get this warning message:

Your videos will process faster if you encode into a streamable file format.

From what I can gather from around the web, this means that YouTube will try to encode chunks from the video as it is still uploading. This also allows them to spread out this single encode job to multiple machines, optimizing load across their nodes and speeding up the process.

In order to do that, they need to know how the data inside the file is laid out. This information is stored in the moov atom of the video container. When locally encoding the file, this information only becomes available at the end of the encode and is therefore appended at the end of the file.

To move the moov atom to the front of the file, one may use the “Fast Start” option of the encoder. QuickTime and others do this in their GUI, ffmpeg users can use the -movflags faststart option, and one may use the qtfaststart script after encoding.

But: YouTube still gives me the warning with properly formatted files, there is no thumbnail during upload, and processing takes hours. Is there anything else I’m missing?

Update: I got a note from someone who should know, thanks!

Moving the moov atom to the front using qtfastart should do it.

There could be a youtube bug.

There could be an issue with [you] doing it wrong.

Stick h.264 + aac in an mpeg 2 transport stream or a mkv file, and try that?

So for now I consider YouTube’s MP4 ingest to be buggy. And indeed, using MKV files or MPEG2 Transport Streams containing H264 + AAC works much faster and yields no warning from YouTube during upload.

Here’s a sample ffmpeg command to losslessly copy streams from an existing MP4 file to MKV. There’s no re-encoding involved and therefore this file “conversion” runs at ~100.000 fps on my Mac.

ffmpeg -i video.mp4 -acodec copy -vcodec copy video.mkv

Fastspring für digitalen Vertrieb

Ich habe für den neuen englischen Lightroom-Workshop (wieder) nach einer Lösung gesucht, die den Vertrieb etwas erleichtert und bin auf Fastspring gestoßen.

Ich hatte die Lösung wohl schon einmal ins Auge gefasst, ich hatte noch einen fünf Jahre alten Account, wie mir der Support mitteilte. Mac User haben vielleicht das Frontend schon einmal beim Kauf von iStat Menus oder anderer Shareware gesehen. (Sagt man noch Shareware?)

Und soweit ich das nach der Einrichtung des Produkts und den ersten verkauften Workshops jetzt beurteilen kann, bin ich ziemlich begeistert von Fastspring:

  • Wahlfreiheit, den Shop selbst zu machen, und nur den Checkout zu nutzen, oder komplett alles von Fastspring machen zu lassen
  • Fastspring ist US-basierter Reseller und kümmert sich um die richtige Besteuerung aus US-Sicht. Für EU-Kunden wird die jeweils lokale MwSt. berechnet und abgeführt
  • Eigene Preis- und Rabattskripte in Javascript
  • Darüber z.B. auch Zahl-was-du-willst-Modus umsetzbar, mit Minimalpreis
  • Runde Preise für Fremdwährungen
  • Kreditkarte, Paypal und Banküberweisung als Zahlungsweg
  • Flexible Coupons
  • Fulfillment: Ein oder mehrere Downloads können an das Produkt angehängt werden.
  • Downloads können geupdated werden. Sofort. Kein Bergwerk.
  • Ebenso Lizenzcodes, die on demand erzeugt werden oder als Liste hochgeladen werden.
  • Webhooks sagen dem eigenen Server auf Wunsch bescheid
  • Fairer Preis: 8,9%, inklusive Zahlung und Download

Und vieles mehr – Fastspring macht da unter der Haube viel richtig, leider sieht die Website aus wie 1997 und so gar nicht nach Next-gen E-Commerce.