Cloudways WordPress-Hosting

Wir sprachen in der Bits und so #434 über die Unmöglichkeit, WordPress pflegeleicht und narrensicher zu betreiben. Denn sowohl der 2,45€-LAMP-Webspace vom Wühltisch als auch die 2,50$-VPS stinken für Otto-Normal-Blogger.

Möglicherweise ein Zwischenweg, wenn es denn WordPress sein muss: Ein Anbieter wie Cloudways stellt “nur” ein vorkonfiguriertes Image bereit, auf dem ein auf Performance und Sicherheit getuntes WordPress läuft, kümmert sich automatisiert um die Systemupdates, und schickt dieses Image gemanaged auf die Wolke der Wahl (DO, AWS, GCE).

Vor das WordPress im Apache ist ein varnish geschnallt, vor die MySQL-Datenbank noch ein memcached, der statische Content kommt aus einem nginx. Dieses Setup sollte die gröbste Langsamkeit schon abfedern.

cloudways

Für kleinere bis mittelgroße Blogs fällt ein Komplettpreis von 5 oder 15$ pro Monat an, was mehr oder weniger nur der Gebühr für DigitalOcean für den nackten Server entspricht. Und neben WordPress gibt es noch andere Images für Wikis, Shops und andere Dinge.

Ich habe dieses Blog mit allen Posts und Bildern testweise umgezogen. Das war eine Sache von 30 Minuten. Wenn ihr diesen Post seht, scheint es zu funktionieren.

Wer das auch probieren möchte, bekommt hier einen 14-Tage-Testzugang bei Cloudways.

Single-Use Podcast Feeds

I don’t run a regular podcast on this site, but from time to time I certainly want to post audio clips with a nice player and a good mobile and offline experience. WordPress for podcasting is broken beyond repair. Save a kitten, don’t podcast on WordPress. So I’ll need something external (for now).

Let’s assume that for video, there is YouTube. And for audio, there’s SoundCloud, right? Let’s also say that I don’t want to list all those audio clips on SoundCloud. I want to keep control of my audience on this site. I’ll maybe post a link on Twitter, and direct them to this site.

SoundCloud allows you to embed audio clips set to private, but breaks them on mobile. Opening such a private link in the iOS app forwards you to the user page of the uploader, which in my case will be blank, because all clips are set to private, and only embedded on the blog.

So SoundCloud still is embedded the post to get the big and familiar player, but in addition I’ll need to post links to a direct MP3 download to help people add the audio to Huffduffer or latr.fm, and in addition a post-specific podcast feed. It only contains this one item, and will never be updated, but acts as a universal API into just about every podcast app out there to add this one episode for good offline usage of the audio clip.

This single-use podcast feed is hand-written, <itunes:block> and <itunes:complete> are set to “yes” to keep most sane bots from indexing it, and it still works with Apple’s Podcast app on iOS and very likely most others.

Here’s a post with the SoundCloud player and manually set audio and feed links.

Somebody probably should write a WordPress plugin to automate that.

Johnny Haeusler zu Beats1 und Apple Music

Zumindest die Radioleute sind sich einig: Beats1 ist ein ganz schöner Knaller, vielleicht sogar das neue MTV. Das muss besprochen werden.

Ich habe mich kurz nach dem Launch von Beats1 schon mit Johnny Haeusler vom Spreeblick darüber unterhalten. Seiner Begeisterung über den Sender hatte er auch schon bei der Wired freien Lauf gelassen.

Download MP3 (15MB), Einweg-Podcast-Feed mit diesem Audioclip

Seit der Aufzeichnung hat Apple übrigens schon an einigen Dingen gedreht, z.B. an den Replays via Connect. Das Gespräch werde ich wohl auch noch in einer Folge Bits und so spielen.

Podcast Hosting Advice from Apple

From Apple’s Podcast Feed Spec:

Pick a reliable webhost. Podcasters sometimes create a feed and then find that their ability to move or edit the feed later is limited by the webhost they have chosen. To avoid this, make sure your podcast is hosted on a website where you are in control.

Great advice! Only use websites where you are in control.

Daniel Fiene in Bits und so #432

Ich habe mich mit Daniel Fiene über die Zukunft von Radio, Podcasts, YouTube, Facebook und WhatsApp unterhalten.

Hier ein Ausschnitt zu Responsive Radio, bei dem sich das Programm an den Hörer anpassen könnte:

Die ganze zweistündige Sendung gibt es auf bitsundso.de/bus432

Podcast-Apps: Nicht so einfach

Die Sache mit den Podcast-Apps für Smartphones scheint eine recht individuelle zu sein. So wie Podcasts auch inhaltlich eine recht individuelle Angelegenheit sind. Wir sagen übrigens auch nicht mehr “Podcatcher” oder “Podcast-Client”. Das ist 2007.

Instacast ist heute leider nach einer längeren Geschichte voller Missverständnisse eingestellt worden. Castro, Overcast, Downcast, Pocket Casts, die Podcasts.app von Apple und eine Handvoll kleinerer Apps sind unter iOS verfügbar.

Was muss die App leisten? Feeds abonnieren, Episoden herunterladen und wiedergeben. Einfach, oder?

  • Brauchen wir aber ein Verzeichnis, oder scrapen wir das iTunes-Verzeichnis, oder tragen die User Feed-URLs ein?
  • Werden die Feeds auf dem Server gecrawlt, oder machen das die iPhones selbst?
  • Was ist mit Premium-Feeds hinter einem Login?
  • Audio machen alle, aber was ist mit Video?
  • Shownotes! Alle, mit Links, oder nur die Kurzbeschreibung? Und bitte hübsch zu lesen!
  • Mediendateien: Downloads und/oder Streaming? Losstreamen und nahtlos in den Download übergehen?
  • Playlisten: Manuell, mit Smart, eine/viele? Endloses Playback, oder manuelle Auswahl?
  • Mehrfache Geschwindigkeit: Global, pro Podcast, mit Bordmitteln, oder mit Extrawürschten und gekürzten Pausen?
  • Skipping: Feste Sekundenzahlen, oder konfigurierbar oder dynamisch?
  • Sharing: Eigene Website, auf die Website des Podcasts?
  • CarPlay: Wenn Apple das goldene Ticket ausstellt?
  • Schlummertaste: Reicht der Systemtimer, oder eigene in der App?

Alle obigen Optionen: Jeweils konfigurierbar?

Und all diese Basics bitte stabil, ohne schlimme Bugs, und bitte mit allen Feeds und Mediendateien in der freien Wildbahn kooperieren. Und Kapitel-Support natürlich.

Nicht so einfach. Nicht als Autor einer Podcast-App. Und nicht einfach für den ambitionierten Nutzer, der sich für eine entscheiden soll.

Geringere Latenz zu DigitalOcean in Frankfurt

Ich hatte schon mehrfach über meine Bemühungen geschrieben, die Latenz zum Mumble-Server zu optimieren.

DigitalOcean hat vor Kurzem ein neues Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet, das aus meinen Netzen (Telekom und Kabel Deutschland Vodafone) sehr latenzarm angebunden ist. Der angezeigte Ping liegt bei rund 15ms über Kabel, und etwas über 20ms für VDSL. Nach Amsterdam und Frankreich waren es rund 10 Millisekunden mehr. Das mag sich nach einer Kleinigkeit anhören, führt aber zu runderen Gesprächen. Nach Finnland zu Alex kommen nochmal 30ms drauf, was auch noch im Rahmen ist.

Zum Vergleich: Skype genehmigt sich über die gleichen Verbindungen gefühlte 200ms mehr Latenz, auf jeden Fall sobald Video im Spiel ist.

Weiterhin gilt: Wo es geht, Latenz bereits bei der Aufnahme und Ausgabe vermeiden oder klein halten (USB raus, Buffer auf Minimum) und Puffer in WLAN-Chips mit Ethernet-Kabeln umgehen.

Wer sich durch diesen Link anmeldet, bekommt 10$ Guthaben, das entspricht zwei Gratis-Monaten für einen kleinen virtuellen Server, minutengenau abgerechnet. Wer sich nur On-Demand eine virtuelle Maschine hochfährt und danach wieder löscht, kommt damit lange durch.

How to Unlock an iPhone on O2 UK

In the early years of the iPhone in Europe, devices were frequently imported from France, Italy, and the UK, for any number of reasons.

Some of these came factory-unlocked (really a misnomer, as the lock appears to be applied only during activation) but others, and also AppleCare warranty replacement units still have their original Simlock/Netlock, e.g. on O2 UK. Their FAQ isn’t really very helpful, so here is what you have to do to get an official unlock, or “unlatch”, as O2 calls it. It will cost you 20 GBP plus a trip to the UK.

  1. Get a 20 GBP Pay & Go Prepaid SIM
  2. Register an account on o2.co.uk, confirm it by receiving an SMS with an activation code
  3. Use the SIM in the iPhone you wish to unlock while in the UK to make a chargeable call for over 60 seconds. This “latches” or “registers” the iPhone to the network, whatever that really means. Your balance needs to be less than 20GBP after you make that call. Calling free numbers, using some of your 3000 free minutes, or calling while abroad does not suffice.
  4. Wait 24 hours, while in the UK, with the phone turned on
  5. Talk to an O2 agent in the live chat module. Tell them that you don’t have all the information for the unlock form, and ask them to confirm it manually. They will want to know your phone number, email address, current balance, your benefits (Top up X to receive Y), the IMEI of your phone, where you bought the device and how you activated it. Some of these details will be in your account info on the web.
  6. Wait up to 72 hours
  7. As soon as the unlock is active, 15 GBP will be taken off your balance. You’ll receive an email and SMS telling you to complete the unlock by inserting a SIM from another carrier. When you do and you don’t see an error, you succeeded.

That wasn’t too hard now, was it?

unlatched

Statt MusicTaxi: Luci Live (Lite)

Ich war heute wieder einmal zu Gast bei Was mit Medien. Diesmal ging es um die Apple Watch, die Medienunternehmen, die sich mit etwas halbgaren Apps darauf stürzen und um die mögliche Zukunft von Apps auf dem Apple TV.

Bisher habe ich mich mit meinem MusicTaxi über ISDN mit dem Studio verbunden, aber meinen ISDN-Anschluss habe ich freiwillig letztes Jahr gekündigt, bevor er mir für die Umstellung auf VoIP zwangsgekündigt wird.

Die Hersteller von Hardware-Codecs bieten schon eine ganze Zeit für manche Modelle Optionskarten für IP-Netzwerke an, nehmen aber nach wie vor Preise dafür, die an eine gewisse goldene Uhr heranreichen.

Eine Software-Alternative für diverse Plattform bietet Technica Del Arte aus den Niederlanden an: Luci Live. Über das Internet verbindet man sich per RTP mit einer IP-Adress, auf der der Hardware-Codec des Senders lauscht. Für DRadio haben wir einige Versuche benötigt, und ein paar Reboots des Hardware-Codecs. Vermutlich möchte man auch passende Ports für RTP in der Firewall öffnen. Die Software übernimmt leider nur die Audiodevices, die im System ausgewählt sind. Bestimmte Kanäle lassen sich nicht einzeln anwählen.

Die Lite-Version kostet etwa 20 bis 30 Euro, und unterstützt nur den G722-Codec, der Signale bis zu 7kHz übertragen kann, sich dementsprechend etwas dumpf anhört, aber immer noch sehr anständig klingt.

Die Vollversion mit weiteren, besseren Codecs kostet mit etwa 250 Euro deutlich mehr, kann aber auch 30 Tage für 20 Euro gemietet werden.

Eine Demo, die alle 20 Sekunden eine Sekunde Stille sendet ist auch verfügbar. Für einen ersten Test ist ein Echo-Server voreingestellt.

Und wie so oft bei Audio-Software: Man darf die Augen nicht aufmachen. Hört sich aber gut an.

luci

Danke an Ben für den Tipp!

Fire TV Stick

fire tv stickHeute um 9 Uhr hat Amazon den Fire TV Stick in Deutschland ins Angebot genommen. Regulär werden 40 Euro fällig. Heute und morgen gibt es für Prime-Mitglieder 50% Rabatt, wer ein frisches Prime abschließt, zahlt sogar nur 7 Euro.

Update: Ende Mai ist der reduzierte Preis bei 29 Euro.

Der große Fire TV ist meiner Meinung nach die beste Streaming-Box, die zur Zeit verfügbar ist. Das Amazon-Prime-Angebot holt auf, nicht zuletzt wegen der interessanten Eigenproduktionen und vergrößterter OV-Auswahl, und der Netflix-Client liefert den angenehmsten Zugriff auf das derzeit interessanteste Streaming-Angebot in Deutschland. Das übrige App-Angebot ist relativ unspannend, aber das kann ja auch noch werden.

Der Fire TV Stick mit etwas weniger Hardware-Kraft dürfte sich ähnlich gut schlagen und kann zum Einführungspreis sicher nicht schaden.

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