Medienmagazin Zapp: Netzneutralität

Das NDR-Medienmagazin Zapp mit einem Beitrag zur Netzneutralität.

Gute Interviews, aber leider einige Schnitzer im Sprechertext (Gbit/GB). Auch keinen Hinweis auf die Lüge über den teuren Traffic. Das Beispiel zum Managed Service ist auch falsch herum.

Aber sei’s drum, der Punkt kommt halbwegs an.

Via @netzpolitik

“Sieht aus wie Zukunft”

Daniel Fiene hat mich eingeladen, morgen bei den Tutzinger Radiotagen ein wenig über Bits und so zu reden.

Ich habe dafür einige Tweets von euch zusammengestellt.

WWDC Streaming Video

Regular HTTP Live Streaming supplies one m3u8 playlist to the client. Depending on its decoding capabilities and available bandwidth the client will choose one and play it back. If bandwidth drops below a certain threshold, it will choose a lower quality level and try to catch up if possible. This is what regular people do.

However, the 2013 WWDC app has six m3u8 variant playlists per video, packaged within a QuickTime 7 Reference Movie.

  • iPhone Cellular
  • iPhone Wifi
  • iPad Cellular
  • iPad Wifi
  • Apple TV
  • “Snow Leopard”, aka 10.6+

Each variant playlist contains a different mix out of eight quality playlists, optimized for bandwidth and quality considerations per device and connection type.

  • 200 kbit
  • 400 kbit
  • 600 kbit
  • 1500 kbit
  • 2500 kbit
  • 4000 kbit (declares no audio?)
  • 6500 kbit
  • 8500 kbit

…for what essentially are little more than very low motion Keynote slides for most sessions. Why so complicated?

Webdesign-Bookmarks

Im neuen HTML5 & CSS3-Workshop verrät Gerrit van Aaken auch eine Reihe von sehr hilfreichen Bookmarks für Routineaufgaben.

Ein Auszug daraus folgt hier, die komplette Liste zu den jeweiligen Lektionen im gekauften Workshop wird in iTunes als PDF geladen.

HTML5-Tools und Kompatibilität

Webfonts

Iconfonts

Tools und Tipps

Buchtipps

Grundlagen

OUYA – Erste Eindrücke

ouya

Zehn Monate nach der Kickstarter-Kampagne und mit drei Monaten Verspätung landet der/die/das Ouya bei mir. Das Paket kam mit DHL Express in drei Tagen aus Hong Kong. 13 Euro EUSt. sind beim Paketboten fällig. Ouya hat nicht den Zorn von Bundespost und Zoll auf sich gezogen (siehe Pebble).

Aus der Verpackung schlägt einem ein schlimmer chemischer Geruch entgegen, wie bei billigen Plastik-Ethernet-Switches. Habe ich aber schon lange nicht mehr so deutlich abbekommen.

Das Universal-Netzteil kommt mit einer Nase für Euro-Strom, außerdem liegen zwei AA-Batterien für den Controller und ein HDMI-Kabel bei.

Der Controller hat seine beiden Batteriefächer etwas eigenwillig unter den oberen Handgriffabdeckungen. Die Schutzfolien zu entfernen ist nicht unlösbar, aber etwas zu viel Gefummel. Der Controller liegt soweit gut in der Hand, die Triggerbuttons sind aber mit quietschigen Federchen versehen. Auch das D-Pad kommt nicht an die präzisen Wippen von “richtigen” Konsolen ran.

Die Software begrüßt mit einem länglichen Update-Download, der von launigen Statusmeldungen unterlegt wird, und einem Reboot. Die Ouya-eigene UI kommt in einem ungesunden Lachs-Rosa daher und mit etwas verqueren Bezeichnungen. Unter “Discover” steckt der ruckelige App Store.

Das Würfelchen ist ein Tablet-Android-Gerät für ein externes 60″-Display, und man sieht ihm das auch an. Die System-UI ist nur eine Ebene tief, dahinter fällt man auf ein Standard-Android mit Tastatur/Pfeiltastenbedienung, nur eben über den Controller. In den Einstellungen gibt es Dinge wie die Akku-Anzeige und Optionen für den externen Bildschirm neben dem (nicht vorhandenen) Tablet-Display.

Die Ouya-UI reagiert äußerst zäh, selbst die Screenshots und Icons im App Store laden noch langsamer als im verwunschenen iOS 6 App Store. Und das bei praktisch keinen Usern auf dem Server.

Alle Spiele kommen mit einer verpflichtenden Demo und sind also zunächst gratis herunterzuladen. Im Detail-Screen der App klickt man Download und wartet. Danach geht es alle Menüebenen zurück bis zum Hauptmenü, dort in “Play”, und dort wartet dann für jedes Spiel ein zunächst unbeschriftetes “Install” Icon. Das will geklickt werden, dann folgt die Android-Installations-Rechte-Abfrage, dann wird erst installiert. Dann kann das Spiel gestartet werden.

Aktuell sind etwa 130 Titel gelistet, inklusive Emulatoren.

Polarity ist ein von Portal inspirierter Würfel-Puzzler. Bei dem Titel fällt ein enormer Input Lag auf. Die Sticks reagieren mit einer sehr großen Verzögerung. Bei anderen Spielen ist es mir auch aufgefallen, wenn auch weniger deutlich.

Polarity sieht in dem Video eigentlich ganz nett aus, aber der doch sehr karge Look fällt doch etwas negativ ins Auge. Portal selbst war ja schon kein besonders grafiklastiger Titel, aber die Liebe zum Detail fehlt doch etwas, und auf 60″ fällt das auch stärker auf.

Ich glaube, Ouya sollte den geplanten Retail-Start aus dem Sommer in das Weihnachtsgeschäft verlegen. Die Software kann und muss man in diesem Ausbauzustand den Kickstarter-Backern vorsetzen, kein Problem, aber ich glaube, den Retail-Kunden ohne größeres Wohlwollen ist das zu viel Gewurstel.

Andererseits zeigt selbst dieser durchwachsene erste Eindruck, was Apple mit dem Apple TV anstellen könnte.